Verbund Oldenburger Münsterland startet neue Internetseite

Vechta. Seit geraumer Zeit arbeitet der Verbund Oldenburger Münsterland gemeinsam mit der in Oldenburg ansässigen Agentur Stockwerk2 an einem Konzept, mit dem Fachkräfte für die Region gewonnen und gesichert werden sollen. Nach der Präsentation des neuen Logos im letzten Jahr liegt nun ein weiteres zentrales Ergebnis vor: ein erster Bereich der neugestalteten Website. Sie wurde am Dienstag freigeschaltet.

Verbundpräsident Johann Wimberg zeigt sich sehr angetan von den ersten Eindrücken. „Wir haben die ursprüngliche Portalseite, auf der es nur eine Weiterleitung zu den Tourismus- und Wirtschaftsseite gab, ersetzen lassen.“ Nun finden sich an dieser Stelle bereits Inhalte, die auf die Attraktivität des Oldenburger Münsterlandes hinweisen. Wimberg: „Wir haben so viel Gutes zu erzählen, das wollen wir nun auch verstärkt tun.“ Man könne nicht erwarten, dass die Botschaft von der Boomregion im Nordwesten ohne eigenes Zutun potenziell Interessierte erreiche, und setze deshalb auf die modernen Kommunikationsmittel und -wege.

„Wir müssen am Image des Oldenburger Münsterlandes feilen“, erläutert Boris Niemann, Geschäftsführer von Stockwerk2, das Vorgehen. Deutlich wird auf den ersten Blick: Das soll über das Erzählen von Erfolgs- und Hintergrundgeschichten aus der Region passieren. „Sie stehen beispielhaft für die Menschen hier und ihren Willen, etwas zu erreichen“, ergänzt der Journalist und Medienmanager Claus Spitzer-Ewersmann von der Agentur Mediavanti. Sie ist für die Auswahl der Themen zuständig. Nicht vergessen werden die sogenannten weichen Standortfaktoren. Schließlich kann man im OM nicht nur gut arbeiten, sondern auch gut leben. Und gut Urlaub machen. Niemann: „Keine Frage, selbstverständlich weisen wir auch auf die touristischen Attraktionen hin.“

Der Agenturchef verdeutlicht zudem, dass mit der Freischaltung der Internetpräsenz lediglich ein erster Schritt gemacht sei. Weitere würden folgen. Geplant ist unter anderem, die Präsenz Stück für Stück zu erweitern und beispielsweise die Themen auch in den sozialen Medien wie Facebook darzustellen. Damit keine Inhalte verloren gehen, bleiben die bisherigen Websites für die Bereiche Wirtschaft und Tourismus vorerst erhalten. Ihre Überarbeitung soll im nächsten Jahr abgeschlossen sein. Ferner sollen auch die fünf Erholungsgebiete und weitere Akteure in das System integriert werden.

Mit der Frischzellenkur für die Außendarstellung des OM geht es in den kommenden Monaten also weiter. Neben den Arbeiten am Internetauftritt steht etwa die Produktion mehrerer gedruckter Magazine auf dem Plan, die die verschiedenen Facetten der Region beleuchten sollen. „Wir haben ein klares Ziel vor Augen“, bekundet Verbundsvizepräsident Herbert Winkel: „Unsere Bekanntheit erhöhen und unseren Ruf verbessern.“

Das neue OM-Portal ist ab sofort unter www.oldenburger-muensterland.de zu erreichen.

Foto: Verbund Oldenburger Münsterland e.V.